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Die richtige Brille – Christsein mit weltweiter Perspektive | Volksmission Göppingen - Kirche für dich

Die richtige Brille – Christsein mit weltweiter Perspektive

 

Die gesellschaftlichen Werte, Kultur, Anschauungen werden im westlichen Kulturkreis immer mehr “säkularisiert” oder “entchristianisiert”. Laut Statistiken schwindet bei uns der kirchliche Einfluss seit ca. 1900 stetig. Wenn wir diese Entwicklungen sehen, müssen wir sagen, es sieht trist aus für unser geliebtes Evangelium oder?
Wenn es dir so geht, dann solltest du am besten die Brille gegen die geistliche Kurzsichtigkeit aufsetzen!
Denn schauen wir mal die geschichtlichen Fakten an:
Aus der verfolgten Splitterreligion eines jüdischen Wanderpredigers wurden bis heute ca. 1,5 Milliarden nominelle Christen-ein Drittel der Weltbevölkerung. Wie kam das? Das Wachstum der Christenheit ist mit Ebbe und Flut zu vergleichen:
  • Die ersten ca. 500 Jahre wuchs es zur Staats-/Mehrheitsreligon des römischen Reiches.
  • Dann kam eine Zeit der Ebbe: Der Islam breitete sich aus, so dass geschätzt 50% der Christen in seinem geografischen Gebiet  verschwanden. Aber der Islam konnte das Christentum nicht verdrängen!
  • Von ca. 1000-1300 spricht man von einer grossen Ausbreitung des Christentums nach Skandinavien, Zentralasien,Indien, China…die grösste Ausbreitung einer Religion bis dahin.
  • 1300-1500 war wieder christlicher Rückgang: Konstantinopel, Zentralasien bis zur Mongolei wurden islamisch.
  • Dann kam die protestantische Reformation und die anschliessenden Erweckungsbewegungen/ ab ca. 1500. Bis auf eine kurze tote Zeit 1750-1815 ging’s stets bergauf-Gipfel war das “Grosse Jahrhundert des Christentums” bis 1914 mit den modernen Missionsbewegungen nach China, Pazifik, Afrika usw…die Engländer und Amis waren da führend. Bei den Amis wuchsen die christlichen Kirchen in dieser Zeit von ca. 10% auf ca. 40% der Gesamtbevölkerung an. Bis heute sind die Spenden der US-Evangelikalen am grössten und sie stellen immer noch ein Drittel der Weltmissionare.
  • Von 1914 bis 1945 war es schwer: Kriege und atheistische Regimes lähmten das christliche Wachstum.
  • Dann kamen die ” unglaublichen Jahre” der christlichen Missionsgeschichte, fast davon alles passierte in der “dritten Welt”:
    Afrika hatte 1900 3% Christen, heute mindestens 30%-davon fast die Hälfte evangelikal; in Korea sind 20% der Bevölkerung Evangelikale, in Lateinamerika 10%; weltweit wuchs die Zahl der Evagelikalen von 1970 bis 2000 von 68 auf 300 Millionen an.
    China gilt als das krasseste Beispiel:
    1948 wurden alle Missionare ausgewiesen und Christen verfolgt.
    Man schätzt, dass unter Mao tse Tung vor allem in der brutalen Kulturrevolution 1966-1976 die Christen von nicht zählbar bis auf 50 Millionen/heut ca. 90 Millionen anwuchsen. Mao- der grösste Evangelist aller Zeiten wider Willen!
  • Die evangelikale Bewegung wachsen heute ca. 3x schneller als die Weltbevölkerung! Weltweit kommen auf einen Christen nur ca. 7 Nichtchristen (im Jahr 100 stand es 1:220).

Unabhängig ob diese Zahlen 1:1 so übernommen werden können, gilt: Versuch’ unsre Zeit mit der richtigen Brille zu sehen!
Es sind tolle Zeiten als Christ auch wenn Du hier in einem entchristianisierten Land lebst. Und letztlich ist nicht wichtig, was in deinem Land passiert. Vielmehr gilt: Was Du bescheiden beitragen kannst zur (Welt)Mission, das mach’. Dienst in der Gemeinde, Missionare unterstützen oder mal mitgehen auf einen Einsatz – all das ist möglich.